Alle drei Monate wird eine neuer Zwischenspurt gestartet! Zwischenspurts können von den Spielleitern oder von einem Gemeindeteam ausgerufen werden. Bei den Bestplatzierten erscheint ein Zwischenspurt-Icon auf der Spielwiese. Alle Aufgaben und gute Beispiele zu Zwischenspurts können hier nachgelesen werden.
Berechnung: Quadratmeter biologisch bewirtschaftete Fläche pro Kopf
© Kirstin Hauk
Was haben Äpfel und Kohl gemeinsam? Genau, sie enthalten viel Vitamin C und können in der Bodenseeregion angebaut werden. Durch das Vitamin C sind sie wichtig für Gesundheit, Immunsystem und Wohlbefinden.
Bei uns erntet man im Winter aber eher Kohl als Äpfel. Kurze Transportwege sind nachhaltig und selbstgemachtes Sauerkraut schmeckt am besten! Deshalb wollen wir nicht warten bis die Apfelbäume blühen, sondern gleich loslegen, um gestärkt in den Frühling zu starten. Um eine Person über vier kalte Monate mit Vitamin C aus Kohlköpfen zu versorgen, wären rund 24 Kohlköpfe notwendig. Um diese anzubauen, benötigt man eine Fläche von 6 m². Aber besitzen die Gemeinden überhaupt ausreichend und zudem biologisch bewirtschaftete Flächen, um ihre Bevölkerung im Winter mit ausreichend lokalem Vitamin C von Kohlköpfen zu versorgen?
Der Zwischenspurt läuft bis 14. März 2025.
Ab Ende März 2025 kann man hier dazu das Fazit lesen
Gründach-Index: Gründach-Quadratmeter pro Einwohner:in (Bezugsjahre 2022 – 2024 gültig).
pulswerk
Dachbegrünungen sind ein Gewinn für Mensch und Natur. Die Vegetation hält bis zu 90% der Niederschläge auf dem Dach zurück, kann die Luft kühlen und reinigen und die Dachabdichtungen vor UV-Strahlungen schützen. Gleichzeitig bieten Gründächer Ersatzlebensräume für viele Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel. Ziel in den Städten und Gemeinden ist es, den Anteil funktionierender Begrünungen auf den Dächern zu steigern. Dafür wird zu Beginn und am Ende des Spiels der Gründach-Index verglichen.
pulswerk
Ziel war es, den Gründach-Index in den Gemeinden (Gründach-Quadratmeter pro Einwohner:in) zu errechnen. Gewertet wurden Bezugsjahre von 2022 - 2024. Die teilnehmenden Städte und Gemeinden haben hierfür verschiedene Ansätze entwickelt, um ihre Gründachflächen zu ermitteln:
Alle Städte und Gemeinden analysierten ihre regelmäßig produzierte Luftbilder, um die begrünten Dachflächen zu ermitteln. Die Luftbilder stammten aus dem Flugjahr 2022. In Lindau wurde diese Luftbilder manuell (visuell) ausgwertet. Romanshorn ergänzt diese Methode durch eine Abfrage von Baugesuchen. Arbon führt visuelle Abgleiche von Flachdächern mit Luftbildern durch und nutzt Daten des Bundesamtes für Energie zur Analyse.
Memmingen setzt auf IT-Experten und spezialisierte Software, um Geodaten, 3D-Gebäudemodelle und digitale Oberflächenmodelle zu analysieren.
In Vorarlberg stellt das Land Daten zu den Grünflächen zur Verfügung, mit Hilfe dieser kann die Fläche der begrünten Dächer leicht ermittelt werden.
Gemeinsam schaffen wir grüne Oasen auf den Dächern unserer Städte und tragen so zu einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft bei. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Gemeinden mit einer langjährigen Gründach-Verordnung zeigen höhere Gründach-Indizes. Eine Gemeinde hat sogar den gleichen Index wie die Welt-Gründach-Stadt Basel erreicht (ca. 8 m²). Die Gründach-Indizes der verschiedenen Städte und Gemeinden sollte man aber nicht untereinander vergleichen, da eben die Methoden sehr unterschiedlich gewählt wurden. Dennoch bleibt es spannend, denn in 2 Jahren wird wieder gezählt und wir werden sehen, welche Gemeinden den größten Zuwachs an Gründächern haben.
…die ersten drei Städte und Gemeinden, die am schnellsten den Index errechnet und die Methode der Berechnung der Spielleitung zugesendet haben. Die ersten drei Zwischenspurt-Pokale gehen an:
Kernteam „Spiel ohne Grenzen! Zukunfsgrün“: Stephan Brenneisen, Dorit van Meel, Luca Amiet (ZHAW) und Belinda Winkler, Katrin Löning (pulswerk)
… Spiel ohne Grenzen! ist Teil des Interreg-Projektes "Zukunftsgrün | Biodiversität, Klimaschutz und Klimawandelanpassung gemeinsam denken!". Das übergeordnete Ziel des Interreg-Projektes Zukunftsgrün ist es, Klimawandelanpassung, Klimaschutz und Schutz der Biodiversität gemeinsam zu begegnen und Lösungen aufzuzeigen für eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Siedlungsräume. Weitere Infos